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Die Bedeutung des Tanzes

Der Tanz hat eine zentrale Bedeutung im Leben und in der Kommunikation der Philianer.

Alle Tänze leiten sich von der „Pflege des Tanzes in und mit dem Einen Gott zur Veredelung unseres Treibens“ ab.
Dieses
Ziehen des Herzens zum Tanze wohnt im einzelnen Wesen, in der Gruppe und in der Gemeinschaft der Philianer.

Die Dimensionen der Tänze der Philianer, worüber in einer eigenen Schreibweise erzählt wird, sind vielschichtig. Es können hier - aus dem Blickwinkel eines Beobachters - nur kleine Berührungsflächen zu diesen Tänzen angeführt werden, weil sie sich aus dem Werdegang der Philianer ergeben. Das Erleben ist Voraussetzung für das Verstehen, und das Verstehen wiederum für ein qualitatives Erleben. Manches erschließt sich mir erst durch mein Handeln, durch mein Verwirklichen des Charakters. Ein Tanz erwächst, indem ich tanze.

Ach, am besten ist's dies zu erleben, was ich schreibe nur um es zu pflegen !

Zum einen sind den Philianern Tänze veredelte und feierlich-ästhetische Bewegungen, und zum anderen drückt ihnen der Tanz ein schwebend-freies Verhältnis von zumindest zwei scheinbar gegensätzlicher oder widersprüchlicher Charaktere aus, welche sich im Tanze einander nicht ausschließen, sondern sich in der Bewegung als etwas Gemeinsames finden oder sogar vereinigen. Aus dem Tanz wird etwas Neues, Verwandeltes geschaffen / geboren.

 

Tragen:

Die aus dem „Werk der Nacht“ entwickelte erste Form des Tanzes bei den Philianern ist das „Uns einander Tragen“ im Inneren einer (jeder) Einzelnen (in der Gruppenseelen-Wolke).
Tragen und Tanzen hängen eng zusammen, und da gewinnen sie ihre Levitation.
Dieses Tragen hat sich verfeinert und nach außen entwickelt.

In der Gruppe vermögen sie nun zusammen eine Levitations-Wolke zu bilden. Diese ist ein im Tanze geschaffener und stets erhalteter Raum „prickelnder Ruhe“, in welchem die (äußere) Zeit still steht und ein Augenblick zum Hauch der Ewigkeit ausgedehnt wird. Darin wohnt nichts, das einem zwingt, sondern ein schwebendes Gleichgewicht, worin Lüfte, Dämpfe und Lichter stille empfänglich für den bewegenden Willen sind. Sie ist ihnen ein Raum der Geburt harmonischer Strömungen, Tänze, Lieder und Lichtspiele mit der Tanzenden im Weltenrund. Darin vermag ein Individuum frei von störenden Einflüssen und ablenkenden Strömungen zu sich selbst, bzw. zu seinem Tanze, zu gelangen. (Dazu mehr in "Die Freiheit der Leviden", in PDF.)
Diese Möglichkeit nützen die Philianer untereinander, und sie wird von
Mitbetenden und Elfen geschätzt.

 

Tanz mit der Mater Erde:

Die Mater Erde ladet die Philianer in ihrem Luft- und Lichtkreis ein, mit ihr als „Strömung und Himmels-Leibliche“ zu tanzen.
Hier bewegen sich die Philianer in den Lüften und spielen mit den Winden, welche ihnen die „Tänze der Mater Erde“ sind.

Ihr Spiel und Tanz mit den Lichtern und ihrer Entsprechungen ist den Philianern der „Li'Tanz“, worin sie vom Garten ihrer Herzen künden.
Ihr "Li'Tanz" des Tages ist ihr Duftwehen, worin sie ihre Düfte in die Winde hineinweben, und damit sich einander, andere Völker und die Landschaften („kleinen Welten“) grüßen.
Ihr "Li'Tanz" der Nacht ist ihr Ausstrahlen im Leuchten und Bescheinen ihrer Umgebung. In ihrem Tragen vermögen sich auch Lichter in die Winde und in die Wolken zu weben.

Das Wasser in der Luftfeuchtigkeit, welches sich zu Nebel und Wolken sammelt, ist den Philianern die „Tanzende im Weltenrund“.
In ihrem duften und lichten Ausstrahlen der Gärten ihrer Herzen gewinnen sie jene Tanzende im Weltenrund als ihr „Tuch und Kleid“, und so kleiden sich
einige Philianer im Tanze mit den Wolken.

Ihr Gestalten von Gärten und Landschaften im „Verwandeln des Untens“ ist ihnen, vor allem gemeinsam mit den Philianey, ebenfalls ein Tanz mit der Welt.
Daraus ist im Zusammenwirken mit befreundeten Völkern die
Gartentanzgemeinschaft erwachsen.

 

Schönende Tänze, Tanz der Welten:

In den Tänzen lockt die Mater Erde die Philianer und mitunter ungekehrt, sie locken und verführen auch einander, und so lässt sich der Auslöser eines Prozesses kaum herausfinden. Da den Philianern jeder Körper eine Welt und jede Welt ein Körper ist, kann in ihrem Himmelswehen ein Individuum, bzw. eine Gruppe, mit einer (kleinen) Welt (und umgekehrt), und genausogut die Individuen oder Welten untereinander tanzen. Die Himmelstanzenden finden sogar jeweils eine bestimmte "kleine Welt" (Landschaft, Region oder Gegend) als „Welt der Entsprechung“ der sie nahe sind und mit der sie oft tanzen.

Manchmal steigert sich das Himmelswehen zu schönenden Tänzen in gegenseitiger Verlockung der Welten ... Daraus erwächst den Philianern die „Tanzende aus der weißen Stadt in den Wolken“ und/oder die „Tanzende aus der weißen Stadt im Sternenhimmel“. Diese umschweben die Philianer in ihrem Tanz im Luft- und Lichtkreis, begleiten sie und regnen mit der Zeit zu Boden herab, beleben und befruchten ihn.

Jene „Tanzende aus der weißen Stadt ...“ kündet von jenen Welten, welche miteinander tanzen.

 

Tanz in den Welten-Erzählungen:

Oft nimmt die Mater Erde im „Tanz der Welten“ ihre Gespräche mit ihren Schwestern auf, und dann kommt es zu Welten-Erzählungen, worin dann die Philianer stets tanzen.
Darin entstehen zuerst Himmelsbrücken und dann der Himmelstempel, worin die Himmels-Leiblichen Anteil am Weltenwort gewinnen und auf Luzide (z.B. Namensvölker) treffen.

Um den Himmelstempel findet sich das Weltenforum im Tanze, worin die Welten einander Bänder knüpfen und darin ihre Verbundenheit pflegen.
Die
Tempelhüter der Philianer tanzen dann auf diesen Bändern, pflegen sie und weben sie mitunter bis in die konkreten (kleinen) Welten fort.

 

Lauten-Tanz:

Ihren Anfang nimmt diese Art des Tanzes mit der Stimme und Be-Stimmung. Daraus entstehen zuerst Laute, dann mit der Be-Tonung eine Sprachmusik, der Gesang und schließlich zusammen mit Instrumenten die Musik. Die Philianer verstehen dies als einen Tanz, weil darin die Luft schwingt und dies gefühlt (wie etwa bei den Hydronen in ihrem Leibes-Gesang) oder gehört werden kann.

In ihrem getragenen Lauten-Tanz weben die Philianer Gesang und Musik in die „Tänze der Mater Erde“. Zusammen mit ihren Düften wehen da so einige Botschaften im Luftkreis mancher Welten ...

 

Das Zusammenwirken mit einem anderen Volk erleben die Philianer als einen Tanz mit diesem, weil sich ein Tanz nicht auf das Physiologische beschränkt.


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