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M E N S C H E N

U N D . S O L I D E

Die Philianer sind die ersten auf Cinque Terre, welche sich mit Menschen anfreunden. Sie zählen die Menschen zu den Soliden, und sie machen auch den Großteil der Soliden Cinque Terres aus.

Solide sind Wesen mit einer dermaßen starken körperlichen Verdichtung, in welcher sie der Schwerkraft und der jeweiligen Welt so hingegeben sind, dass ein eigenständiges Aufsteigen und Fliegen weder physikalisch, noch mental möglich ist. Die Philianer wählen diese Bezeichnung in der Regel für an Land lebende Wesen, weil Solide im Wasser auch „fliegen“ können. Im Gegensatz zu den Hydronen, die ihren Verdichtungsgrad variieren können, bleibt jener der Soliden konstant, sobald sie außerhalb ihrer Kindheit leben.

Das Besondere an den Menschen ist ihr gleichzeitiges Leben in verschiedenen Welten und „Realitäten“ durch ihre innere Schwingungs-Bandbreite. Allerdings können sie ihre Eindrücke und Wahrnehmungen daraus voneinander nicht unterscheiden, d.h. sie wissen nicht, von welcher Welt/Dimension oder „Wirklichkeitsart“ der jeweilige Eindruck kommt. Dazu kommt auch, dass sie mitunter an „Eindrücke“ glauben, die sie gar nicht selbst erlebt haben.

Einerseits erleben dadurch die Menschen ihren Kosmos als Einheit. Eindrücke aus verschiedenen Dimensionen, welche sogar durch verschiedenene Organe wahrgenommen werden, gehören für sie zur selben Quelle und werden stets in Beziehung gebracht. Der Menschen Welt ist daher eine Weltengemeinschaft - alles hängt mit allem zusammen -, aber der Zusammenhang selbst wird, mangels der Fähigkeit zur Differenzierung, nicht mehr bewusst wahrgenommen - selbst wenn dieser durch das „Allumfassende“ dumpf erlebt wird.
Das macht die Menschen zu Schlafenden und Träumenden, worin Traum und Wirklichkeit ineinanderfließen und eine einheitliche Große Welt darstellen. Viele Menschen leben darin ihre Zufriedenheit und manchmal auch Glückseligkeit, in welcher sie stets ungestört bleiben und in Ruhe gelassen werden wollen. Der Menschen Schlaf beschert ihnen eine Konstantheit, Glück und "Stabilität". Ihre Welt oder ihr Welt-Bild darf aber niemals (von "außen") hinterfragt werden. Dann nämlich können sie ziemlich aggressiv werden - die Schlafenden -, weil sie das Hinterfragen und Analysieren verunsichert.

Andererseits sind viele Menschen neuen Eindrücken durchaus aufgeschlossen, weil sie ja - ihrem Erleben nach - aus derselben Gesamtheit entstammen. Viele Menschen glauben daher auf natürliche Weise auch nur an eine Welt, und das funktioniert solange bis sich die Eindrücke und Wahrnehmungen nicht widersprechen oder sich schön zusammenfügen lassen. Im Laufe der Zeit haben manche Menschen zwischen einem "Außen" und "Innen" zu differenzieren gelernt. Diese Menschen reisen und handeln auch mit den Philianern und wissen, dass die Cinque Terre Teil ihres Innens ist. Schließlich ist durch diese erste Differenzierung jene Sensibilität entstanden, welche die

Erstkontakte der Freien Wüstenvölker mit den Menschen ermöglichte.

Als die Freien Wüstenvölker ihre kleine Souveränität erlangten (sie waren damals noch keine Philianer), erreichten sie schließlich von Menschen und Kamelen begangene Handelswege, Oasen und bewohnte Gebiete.

Anfangs wurden sie von den Menschen als Jinn (Geistwesen aus rauchlosem Feuer geschaffen, auch: Dschinn) gehalten, denn die Kommunikation mit dem Menschen war nur auf empathischen Wege (und dies auch nur für Sensible) möglich, und die (werdenden) Philianer kamen aus, für den Menschen, einsame Gegenden oder aus weiten, für sie, öden Flächen.

Das Fliegen gestattete den Freien Wüstenvölkern die Menschen zu begleiten, ohne aufdringlich zu sein. Das war auch notwendig, weil die Menschen sich zuerst vor ihnen ängstigten. Mit der Zeit entstand aber ein friedliches Nebeneinander und ein gegenseitiges Interesse. Eine gemeinsame Eigenschaft war, das Menschen und die Freien Wüstenvölker jeweils in Kleingruppen reisten. Gerade durch die empathische Verständigung, welche von der Seele sensibler Menschen wahrgenommen wurde, kamen beide Seiten auf ihre Anschauungen und Religionen zu „sprechen“, und so wandelte sich langsam das Bild, das sich einige Menschen von den Freien Wüstenvölkern machten, in jenes der gläubigen Jinn, genährt auch von den menschlichen Erlebnissen der Erzählungen der Freien Wüstenvölker über ihren Anfang.

Natürlich waren sie keine Dämonen, aber sie hatten noch nicht die Menschenähnlichkeit ihrer Körper. Sie haben zwar diese Möglichkeit durch ihre Begegnung mit den Menschen gefunden, aber sie waren deswegen für die Menschen noch nicht in der Weise sichtbar, wie sie ihre Mitmenschen wahrnehmen konnten. Eben auf Grund der damals noch unterschiedlichen „Körperdichte“ funktionierte auch keine verbale Verständigung. Bestenfalls wurde das Sprechen der Freien Wüstenvölker als Singen der Berge, Blätterrascheln oder Flüstern wahrgenommen.

Was die Möglichkeiten des Kontaktes angeht unterscheiden die Philianer zwischen
a) Empathisch wahrnehmbar, aber (Erst-)Kontakt vom Wahrgenommenen (noch) nicht erwünscht,
b) (Erst-)Kontakt möglich oder zumindest geduldet, empfänglich für die
Schauspielsprache
c) Beziehungsbegabten, mit denen auch zärtliche Berührungen möglich sind,
d) Sensiblen, mit denen ebenso ein emphatischer Austausch möglich ist. Sie zählen zu den Mitbetenden, welche sich zu den
Philianey hineinentwickeln können

Im Laufe der Zeit haben sich jedoch Kooperationsmöglichkeiten und Gemeinschaften mit Soliden entwickelt.

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