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G E R D s

E L E V E N T Y

M I R ~ W E R D E N D

Bildbetrachtung

Dur und Moll mit 18

für meine Liebe unter Freunden in Bewegung

„Der Gläubige ist der Spiegel des Gläubigen“ habe ich (Gerd) einst von unseren „Nachbarn im Glauben“ gelesen, Ähnliches aus meinem alltäglichen Umkreis gehört (im Sinne von: Stoße ich mich am anderen, so stoße ich dabei auf eine meiner Eigenschaften). Vom „Ich bin es selbst“ habe ich z.B. in der Corona-Krise erzählt. Was mir dies in der Politik bedeutet, habe ich den Leser*innen durch eine Sonderausgabe mitgeteilt … und es stimmt immer noch … vor allem, wenn ich an so manche „Diskussionen“ denke.

Daher betrachte ich dieses Bild als eine Art Spiegel meiner selbst - und jede sei eingeladen, diese Möglichkeit für sich zu erwägen …

[M?]Eine gewisse Schönheit in Natur und Souveränität lockt, aber zwingt nicht, einen anderen zum Mitmachen … etwa im Tanze … Sie tanzt nicht für sich alleine, obwohl sie dies freilich könnte (und manchmal es einfach tut), sondern sie leistet es sich … aus ihrer Souveränität heraus … jemanden mitzunehmen oder hierzu einzuladen. Sie ist schon in Bewegung gekommen, wendet sich ihm zu, und verbleibt doch in seiner Nähe, tanzt nicht einfach in diese Welt um sie weiter hinein …

Mir steht sie für ein freies und einladendes Dur.

Im Vergleich hierzu viel unangenehmer - ähnlich, wie ich meinen Charakter erstmals im Enneagramm so offengelegt beschrieben empfunden habe - ist die bewegte männliche Gestalt, so ganz in sich gekehrt und dabei seine Umgebung kaum wahrnehmend. Viel umbequemer, aber dafür umso wachmachender, ist mein Blick auf den In Sich Gekehrten, von welchem von der einen oder anderen ein Einzelgängertum attestiert wird. Da brauche ich Mut, da hinzusehen und zuzugeben … dass ich da wahrlich in Gedanken versunken bin …

Oder einfach bei einer Sache, und nicht so zerstreut in vielem „zugleich“, bin. Manchmal eine ungeteilte Aufmerksamkeit, welche meine Umwelt vielleicht als Solche nicht wahrnimmt, aber dann doch etwas dabei herauskommen kann, das mitunter Gefallen oder sogar Verständnis zu finden vermag, und manchmal etwas anderes … vielleicht eine musikalische Länge, die sich gerade ergeben hat ... oder der Ernst der Verantwortung nach Jahren eines spielerischen und betreuten Lernens, worin ich noch träumerischer unterwegs sein konnte ... wo dann das Werden die Seinsgewalt erreicht hat.

Wie auch immer, diese sich doch bewegende Gestalt steht mir für ein Moll.

Jetzt tun sich Möglichkeiten auf, diese beiden im Bilde interagieren zu lassen:

Sie ladet ihn ein, und er nimmt dies vielleicht gar nicht wahr. Entgeht ihm da etwas ? In seiner Melancholie ... ?

Bin ich schwach, etwa durch Betroffenheit oder viel Herankommendes, das mich bewegt, oder etwa in Sorge und im Schmerz … Bin ich schwach, weil mir etwas zu Herzen geht, so erzählt mir die (von rechts kommende und hier sich mir zuwendende) Quint „Es wird alles gut … Engel und Mächte stehen Dir zum Bund.“ Sie richtet mich in Zuversicht wieder auf. (Mir) eine wichtige Quint für „geknickte Menschen“, welche sie wieder aufrichtet. (mir musikalisch im Dreiklang des Moll-Quint-Akkordes)

Er ist in seinem Moll bewegt … kommt vielleicht gerade bei sich an … Dies rührt die Tanzende, welche gerade bei ihm vorbeigekommen ist, und sie dreht sich nach ihm um.

Nimmt er sie nun mit ? Oder sich [dann] beide einander ?

 

Oder treten die Gestalten gar nicht zugleich, sondern zeitlich versetzt auf ?

Zuerst die Tanzende: Da trifft sie auf etwas und hält inne … E … wird dann zur rechten Gestalt.

Zuerst der In Sich Gekehrte: Da berührt ihm im Molle etwas … ch … er nimmt seinen Tanz auf, und wird so zur rechten Gestalt, welche dann zur Kündenden wird ... Aus dem alten Skorpion wird ein junger Adler ...

 

Die 18 - so viel sei verraten - steht mir in Zusammenhang mit dem malerischen Hintergrund, bzw. mit jener Welt „Ae“, in welcher sich beide bewegen … oder welche sie beide bewegt … oder welche sie beide bewegen.

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