Eleventy.at
- Ausgaben
- Themen
- Titel
- zurückblättern
- weiterblättern G
E R D s E
L E V E N T Y M I
R ~ W E R D E N D Spiel Geld
Spiel Vor
rund zwanzig Jahren wollte ich (Gerd) für
unsere Familie Spielgeld herstellen. Damals ist mir
die Idee gekommen, dies - in Analogie zu Dollar und
Cent - mit Talern als Papiergeld (mit Bildmotiven
und aus dem Drucker) und mit Kreuzern als Hartgeld
(in Plastikmünzen aus meinen alten Roulett
Spiel) zu machen. Angeboten
hat sich damals hundert Schilling als
Taler und den Schilling als
Kreuzer. Umgangssprachlich wird ja aus
Taler ... Tåler ... Tolar
(ehemalige Währung in Slowenien) ... Dolar ...
Dollar Hartgeld
in Münzen exisitiert ja schon viel länger
als Papiergeld in Scheinen, deren Dauer der
Haltbarkeit nur ein Bruchteil zu jener des
Hartgeldes ausmacht. eh'
bezahlen im stimmigen Shop Jetzt,
zwanzig Jahre nach dieser Idee, haben
sich, u.a. wegen diverser Krisen, die
Preise derart verändert, dass ich -
würde ich diese Idee im Spiele wieder
aufgreifen - nun den alten Tausender als
einen Talerschein und den alten Zehner als
einen Kreuzer wählen
würde. Wenige
wagen es noch nachzurechnen, was
beispielsweise eine Suppe, ein Kaffee,
eine Zeitung,
heute in Schilling
kosten würde. Ich habe es einmal
gemacht: eine Spargelsuppe um einen
Hunderter (wie ich studiert habe, haben
wir um dieses Geld zu zweit recht gut und
reichlich in der Lobau gegessen und
getrunken), einen kleinen Kaffee um einen
Fünfziger, und unter einem Tausender
brauche ich mit einem Handwerker gar nicht
erst anfangen zu reden (bereits nur
Wasserauffüllen der Heizung kostet
bereits mehr)
Würden
wir da nicht in Münzen untergehen
? stellt sich die Frage. Läge
doch ein Taler bei rund 72 Euro. Ich
habe das mal ausprobiert: für ein
belegtes Ficellbrot habe ich einen ganzen
Haufen Münzen hingelegt. Andere
Beispiele: 2 Kreuzer für eine Milch
(welche ich mal bei einem Kassomaten mit
26 Münzen bezahlt habe, um den
Schotter loszuwerden), 10 bis 13 Kreuzer
bei einem Menu nach Mensaart, eine
Tankfüllung für meine
schöne Vespa 15 Kreuzer (mit der
über 200 km weit komme), ein Taler
für eine Übernachtung im Drei
Länder Naturpark
das Dreifache
in Kärnten
, ein Paar
Wanderschuhe 3 Taler, eine jährliche
Thermenwartung rund 3 ½ Taler, ein
Führerschein so viel wie früher
das Fahrzeug selbst gekostet hat,
... Wenn
die Münzen mehr wert sind, brauche
ich weniger davon. Denn haben die Leute
vor dem Papiergeld ihr Geld per
Schubkarren mit sich geführt
? Die
Granularität unserer heutigen
Währung ist viel zu fein. Und warum ?
Damit man den Leuten vormachen kann, dass
8,90 ja nur 8 sind, oder 1,49 nur 1,40 und
so weiter ? Kriege ich noch etwas unter 72
Cent ? Die Recheneinheiten mögen
freilich feiner sein, aber die Endpreise
liegen darüber, schon weil nur
Packungen, größere Mengen und
keine Einzelstücke mehr verkauft
werden. Dieses
Spiel befasst sich daher zum einen mit einer
gesteigerten Attraktivtät des Bargeldes durch
eine mögliche praktischere Handhabe und
spricht zum anderen die vergangenen Teuerungen
an. Eleventy.at
- Ausgaben
- Themen
- Titel
- zurückblättern
- weiterblättern
Diese Idee ist zwar nie umgesetzt worden, doch der
Schotter aus unserer realen Währung stört
mich und hat mir daher Anlass zu weiteren
Überlegungen gegeben.
Zuletzt in der Schweiz habe ich eine Zwei-Franken
Münze aus den Siebziger Jahren des vorigen
Jahrhunderts bekommen, jedoch kein Papiergeld mehr
aus dieser Zeit.
Das
Geld spielt jedenfalls eine Rolle und findet sich
in Rollen, egal ob im privaten, ideellen oder
öffentlichen Haushalt.

Der viele Schotter ist ja manchen auch ein
Grund dafür, lieber mit der Karte als
bar zu bezahlen.
Nach meinen Modell wären dies sechs
Kreuzer, also nur zwei oder drei kleine
Münzen gewesen.
Früher die größte Banknote - der
Tausender - wäre jetzt die kleinste
...