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G E R D s

E L E V E N T Y

M I R ~ W E R D E N D

Die Sonne als Bild

eines Zusammenspiel zwischen Licht und Stoff

Voraussetzung für dieses Bild ist zum einen die Existenz des „Himmels“ (im Verhältnis zur „Erde“), sowie dass der „Himmel“ einem Himmels-Körper innewohnt, also der Himmels-Körper seinen Namen nicht bloß durch sein Vorhandensein im Weltraum um die Erde, sondern durch den in ihm wohnenden „Himmel“, Ehre macht.

Zum anderen gehe ich (Gerd, im Bilde) von einer Lichtquelle aus dem „Himmel“ (bzw. aus dem Himmlischen) aus, sodass das Licht auf Erden (neben chemischen Prozessen, wie etwa das Brennen eines Feuers oder einer Biolumniszenz auch) „himmlischer“ Herkunft ist.

Dies führt mich im Bilde einer Sonne oder eines Feuers zu eines Körpers innewohnendem Licht, ganz im Unterschied von einem Licht, welches von außen auf den Körper trifft und dessen Reflektieren des Lichtes oder dessen Erwärmung bewirkt.

Das Licht selbst ist unsichtbar, macht aber Stoffliches sichtbar. Das uns aus dem Alltag bekannte „Licht“ spielt daher immer mit dem Stofflichen zusammen: zum einen wird der Körper sichtbar, und zum anderen erzählt uns der Körper von dem ihn ansprechenen Licht.

 

Vieles in der Natur wird „von außen“ beschienen. Bei „leuchtenden Blättern“ scheint das Licht hindurch, kommt aber dennoch von außen an das Blatt, wie bei allem (teils) Durchsichtigem.
Selbst die Luft verteilt das Licht, sodass z.B. auch im Schatten etwas wachsen kann … Bei allem, worauf das Licht trifft, erwächst mehr oder weniger ein Schatten.

Bei einem „innewohnendem Licht“ verhält sich dies anders. So wird etwa ein Lagerfeuer oder eine Glut nicht von außen beleuchtet, sondern leuchtet selbst. Äußerlich freilich durch chemische Prozesse und dergleichen (naturwissenschaftlich) erklärbar, fasziniert mich doch (vielleicht hierzu „nur“ ergänzend) das Phänomen des Zusammenspiels zwischen Stofflichem und Lichtem:

Das Licht bringt das Stoffliche von innen her zur Erscheinung, drückt es aber nicht von sich weg, sodass der Körper zusammenbleibt. Da besteht mir z.B. eine Balance zwischen „Ausstrahlung“ und „Anziehung“.

Das Stoffliche ist zum einen soweit „stofflich“, dass es sichtbar werden kann und nicht alles Licht hindurchlässt, also ein bisschen „egoistisch“ ist, und zum anderen ist es doch soweit „durchlässig“ und „hingebungsvoll“, dass es keinen Schatten wirft … und auf diese Weise ein von inner her leuchtender Körper ersteht.

(Dies sei nicht zu verwechseln mit einem Lampenschirm, welcher zwar eine Lichtquelle umschließt, jedoch von außen, z.B. von einer Glühbirne angestrahlt wird, während es sich beim Glühfaden um ein „innewohnendes Licht“ handelt.)

Vom Lichte durchdrungen und doch stofflich … auf Erden, auf … stofflich und doch vom Lichte durchdrungen.

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Warum
erzähle ich uns vom Bilde einer Sonne im Gleichgewicht ?

Weil mir jene, die das „Licht der Welt“ und das „Salz der Erde“ gleichermaßen sind, am Herzen liegen.

Anziehung und Ausstrahlung sind soziale Eigenschaften von Individuen, wie z.B. Charismatiker, und von Gruppen, Initiativen und Bewegungen. Da kommt es (mir im Verhältnis zum Mitmenschen) auf ein Gleichgewicht zwischen beiden Eigenschaften an, denn eine Anziehung kann zu bindend und besitzergreifend wirken, während eine zu starke Ausstrahlung blendet und für den „Strahlenden“ zum Burnout führen kann. Lässt mir also die Faszination einer Anderen genügend Freiraum ?

Darf ich also von einer inneren „Licht- (und Wärme-)quelle“ ausgehen, dann stände mir das dem Lichte umliegende „Stoffliche“ im Bilde für einen Egoismus. Ein wenig davon ist insofern notwendig, damit die Person überhaupt indivduell sein und als als Entität wahrgenommen werden kann. So habe ich mal einen Projektleiter erlebt, welcher einen Ressourcenkonflikt nur durch eine andere Projektleiterin in physis wahrgenommen hat, während jener, worin ich als Projektleiter meine eigene Ressource in einer anderen Rolle für mein Projekt benötigt habe, von ihm nicht wahrgenommen worden ist. Da hat es eine eigene Person (welche meine Mitarbeit benötigt) gebraucht.

Ein zu starker Egoimus lässt hingegen kein Licht mehr durch und wirft hierzu einen Schatten.

Wie also kann dieser zu einer Balance im Sozialen Miteinander verwandelt werden, sodass eine Sichtbarkeit (m)einer Individualität, ohne das „innewohnende Licht“ zu verschatten, erwächst ?

Dies wäre eine Übung für die soziale Beziehungskunst … z.B. in den Kreisen der Liebe unter Freunden in Bewegung, sowie im Glauben gleichermaßen.

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