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E R D s E
L E V E N T Y H I
M M E L
. und
. E
R D E ... im
Lauf der Zeiten Konsequenterweise
muss ich (Gerd) erwähnen, dass das Buch der
Wandlungen aus dem Fernen Osten - aus dem
chinesischen Kulturkreis - kommt, während
meine Sicht darauf jene eines westlich
beeinflussten Mitteleuropäers ist. Gut
möglich, dass Menschen aus östlicheren
Kulturen
(aber nicht Nationen) die zuvor dargestellten
Zusammenspiele von Himmel und Erde anders
erleben. Auch
liegen mir der Spruch, worin das Weiß des
Himmels über dem Schwarz der Erde liegt, das
ich heute bei bedecktem Himmel im Walde betrachten
konnte, mehrere Möglichkeiten
wie etwa
Fragen, ob sich die russische Seele im
weißen Himmel wähnt und
darunter die schwarze Erde erblickt,
ihr womöglich die Kontraste allzu dramatisch
erscheinen und damit nicht allzuviel anzufängt
? Kann es sein, dass die russische Kultur (mal
abstrahiert von westlichen Einflüssen, wie
etwa Kapitalismus, Nationalismus,
übersteigerte Differenzierungen und die
Egoismen der Gerne-Großen
) ihre
Aufgabe auf Erden erst finden muss ? Mag sie einst
vom Himmel hoch hergekommen sein und von ihrer
Mär künden
? Auch
dies mag im Bilde eines Himmel über
Erden wohnen, doch kommt es mir darauf an, wo
ich
mich selbst
befinde. Da kann ich halt als westlich (z.B. durch
Sozialisation, Englisch, mich umgebender
Materialismus und Digitalisierung
)
gestimmter Mitteleuropäer nicht aus meiner
Haut. Angesichts der amerikanisch-westlichen
Dominanz versuche ich ja mein Reich der
Mitte zu bewahren, und mit dem Annehmen
meines Kulturkreises finde ich auch Orientierung
und Standpunkte und muss mich nicht wie ein loses
Blatt vom Winde der Politiker verwehen
lassen. Wie
es wohl den östlich beeinflussten
Mitteleuropäern geht ? Da
ich ja selbst - wie schon erzählt - eine Art
Umstülpung erfahren habe, worin sich mir im
Bilde Himmel und Erde umgedreht haben, folge ich
der Frage, ob denn weiter zurück in die
Vergangenheit ein Himmel über der
Erde durchaus seine Berechtigung gehabt hat,
quasi in eine Zeit, in welcher das Feuer des
Wesentlichen noch nicht traditiert gewesen
ist
Hat es dereinst wirklich eine Gute
Alte Zeit gegeben, oder filtern wir nur
unsere schlechten Erfahrungen heraus, woraus uns
das Vergangene schöner erscheint ? Wie
hätte sie ausgesehen und was wäre denn
darin so gut
gewesen ? Mir
eröffnet sich hierzu eine kleine
Geschichte: Anfangs
wähnen wir uns im Himmel, und die
Unterscheidung von Himmel und
Erde ist daher noch gar nicht von
Belang
Im Laufe der Zeit erblicken wir quasi
unten so etwas wie eine Erde, und so
wähnen wir uns oben und
unten die Erde mit jenen, die darauf
wandeln
Schließlich finden wir uns
selbst auf der Erde, von Himmel heruntergestiegen,
aber noch mit diesem (zumindest nachts) verbunden.
Immer noch ist uns die Unterscheidung von
Himmel und Erde praktisch
nicht relevant, kaum ausgeprägt, und daher
spielt auch die Örtlichkeit keine
Rolle. Erst
mit der für
uns
wirksamen
Trennung von Himmel und
Erde wähnen wir uns
unten auf der Erde
mit den Himmlischen über uns,
zunächst noch wohlbehütet. In
Verbindung mit Licht und Schwerkraft ist
unten die Richtung zur Mitte
(bzw. Schwerpunkt) der Erde, und
oben die Richtung einer
Ausstrahlung von der Mitte (bzw.
Lichtquelle) des Himmelkörpers. Die
Schwere lastet abwärts und das Licht
strömet uns aufwärts. Es mutet
nur allzu logisch an, dass eben die
schwarz-dunkle Erde (mit uns) unten und
der li'weiße Himmel oben (über
uns) zu liegen kommt. Jene
himmlischen und dann weltlichere Autoritäten
(als Vermittler) sind freilich nicht als
autoritär oder als (mich) zwingend
erlebt worden, weil sich der andere Kontrast des
Ich und die Welt noch nicht eingestellt
hat. Doch
Tempora
mutantur et nos mutamur in
illis
... Die Zeiten ändern sich und wir ändern
uns in ihnen. Jesus
Christus
ist der erste Mensch auf Erden gewesen, bei welchem
der Himmel in
ihm
ist - und die Zeiten, und wir mit ihnen,
ändern sich in unserem Nachfolgen Christi,
worin schließlich auch der Himmel
in jeder Einzelnen erwächst, etwa bebildert im
Reich ihrer Mitte. Mit
ihm ist ja der Himmel nahe herbeigekommen und
schließlich unter uns - eigentlich wieder um
uns, aber nicht wie früher nur in der
Shpäre des Himmels, sondern eben auf Erden
Der Himmel auf Erden. In
weiterer Folge wandert der Himmel in die Erde
zum Schwerpunkt?
und markiert den
Anfang der Verwandelung der gefallenen
Erde zum Himmels-Körper
Daher
ist (mir) das erwähnte Bild, in
welchem der Himmel unten und
Erde oben zu liegen kommt,
jenes der Gestaltenden, welche die Welt
von innen her verwandelt, und als
Gemeinde
verwandeln
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Die
Gute Alte Zeit erstreckt sich (mir in
dieser Geschichte) vom Anfang bis
hierher:
Zunächst wie im Schlaf, und (dann) in einer
Art Traum-Zeit mit den Himmlischen
verbunden, sind uns alle Inspirationen, Impulse und
Beweggründe aus dem Himmel um
uns
gekommen. Später mit der Trennung dann von
oben über
uns,
noch vermittelt durch die Priester. Diese Weisheit
von oben hat alle Lebensbereiche durchzogen und so
konnte jeder seine Aufgabe im Miteinander
erfüllen. Diese gemeinsame Weisheit von oben
trägt in der Welt, erhebt uns, und bestimmt
darin unsere Kultur, unser Mit-Einander und das
Wirtschaften. Alles Gute kommt von oben, ...
und mag das Werk den Meister leben, doch der Segen
kommt von oben.
Welt ging verloren, Christ ist geboren
und
im Nachfolgen verwandeln wir uns, unsere
Leiblichkeit, mit ihm und mit ihr.