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Bereits
an mehreren Stellen habe ich (Gerd) vom einem
himmlischen
Sich-Annehmen der
Welt
erzählt, zuletzt im Peace
Now
aus der Werkstatt des bewegten Erzählens,
worin ich den Heiligen Tanz des Yü als Mittel
zur Krisenbewältigung aufgegriffen habe, oder
im Artikel zur Paulus Freiheit,
wo ich mich (im Bilde) aus meinem Reich der
Mitte des himmlischen Friedens der Welt
annehme
Doch
wie umsetzen ? Da sind mir therapeutische,
Seelsorge (wie einst in einer Gruppe der
evangelischen Studentengemeinde Wien erlebte
persönliche Gespräche über
Geschwister-Situationen, Muster aus der Kindheit,
im Lösen alter Spannungen im Raum einer
Liebe unter Freunden) und Diakonie, im
Sinne eines Mitgehens und Begleitens,
eingefallen.
Also
doch nur etwas für Spezialisten ?
Oder
für Befolgende unserer traditionellen und
inzwischen verblassenen Werte wie etwa
Inklusion und Menschenrechte ? Das mir von den
altvorderen Patriarchen oder woken Matriarchen
Übermittelte ist mir entweder zu einer
unreflektierten verinnerlichten Gewohnheit, zu
(m)einem Muster - oder aber zu einem
lästigen Ballast geworden: Komme mir nicht
mehr mit Klimawandel, Inklusion, soziale
Gerechtigkeit, Menschenrechten und mit deinen
Weisheiten zum Benehmen und einer gemeinsamen Welt,
auch nicht Europas, in Frieden
Ich lasse mir
nichts mehr sagen und mache was ich will
kann es mir ja eh leisten so weiterzuleben wie im
vorigen Jahrhundert
Brauche mein Leben nicht
zu ändern, will mein Leben nicht ändern
Mag das Getöse nicht mehr hören
und das Geschwurble nicht mehr lesen.
Oder
sei die praktische Diakonie mit Einander nur
für Gläubige im Vertrauen auf Jesus
Christus gedacht ?
Ich
schätze zwar das daraus mich freimachend
Ermöglichende, um unbelastet etwas neu zu
beginnen
Aber was könnten mir da - mal anders wie in
den letzten Jahrzehnten - erste machbare Schritte
im Mich Annehmen der Welt sein ?
Ich
leiste mir mal solche Fragen - ob aus dem Glauben
und/oder aus Erfahrenem - wie auch immer ...
.
.
Im Leben mit diesen offenen Fragen bin ich -
vielleicht sogar erneut wieder - auf eine
Möglichkeit gekommen
vorher eher erahnt
doch nun - im letzten Jahr aus den Themen zu
Europa, Wickie, zum Vaterland, und aus Bewegtem
kommend - bewusster zugänglich
geworden.
Es
handelt sich um eine der Übungen, welche mir
das Meditieren und das Wehen in jene bereits hier
schon so oft erwähnte
andere Domäne ebnend
gestatten:
Um
von Derartigem zu erzählen, gebrauche ich
lieber eigene Worte, als jene eines Meisters
bloß zu kopieren oder abzuschreiben
dies, oder sogar nur ein Link dorthin, mag ja viel
einfacher sein und schnell genügen
aber
ich möchte selbst üben, sehen, mich
hinbegeben, erleben und davon erzählen
können - nicht bloß Papagei
sein.
Doch
manchmal geben die Worte eines Meisters einfach
besser wieder, was mir ein Anliegen ist hiervon zu
erzählen. Das kommt mir wirklich selten unter.
Nicht aus Bequemlichkeit, aber dann eben doch, weil
mir das Gesagte besser meine Erfahrungen
wiederzugeben vermag, muss ich auf jene Worte,
welche ich nicht bloß abschreiben wollte,
(auszugsweise) zurückgreifen. Doch gebe ich
textlich in anderer
Farbe
Beispiele aus eigenen Erfahrungen
weiter.
*
Diese
Übung der Positivität oder Unbefangenheit
besteht darin, allen Erfahrungen, Wesenheiten und
Dingen gegenüber stets das in ihnen vorhandene
Gute, Vortreffliche, Schöne usw.
aufzusuchen.
Am
besten wird diese Eigenschaft der Seele
charakterisiert durch eine persische Legende
über den Christus Jesus. Als dieser mit seinen
Jüngern einmal einen Weg machte, sahen sie am
Wegrande einen schon sehr in Verwesung
übergegangenen Hund liegen. Alle Jünger
wandten sich von dem hässlichen Anblick ab,
nur der Christus Jesus blieb stehen, betrachtete
sinnig das Tier und sagte: Welch
wunderschöne Zähne hat das Tier! Wo
die anderen nur das Hässliche, Unsympathische
gesehen hatten, suchte er das
Schöne.
Ich
habe mit Menschen zu tun (gehabt), welche mir
emotionalen Stress bescheren, mir als Ideologen
oder gar allzufix in ihren Vorstellungen bis zum
Realitätsverlust (vor)kommen. Da ist mir
nichts zu mehr Verständnis erwirkendem
Vermitteln möglich (gewesen). Der oder die
lebt mir so in seiner oder ihrer eigenen Welt und
Blase
Was habe ich mich geärgert
und dann doch im Raum der Ahnungen oder im Raum
eines Herz Frei Bewegt weitere
Möglichkeiten gefunden
bis hin zu jenen
Lösungen, worin wir beide leben können,
ohne in moralistischem Zwang zusammenarbeiten zu
müssen.
Nur
so habe ich die kleine Geschichte vom alten
Skorpion und dem jungen Adler erzählen
können: Bei beiden ist auch etwas Gutes, der
oder die ist kein schlechter Mensch
Er oder
sie kann zwar nicht anders, aber er oder sie ist
dennoch anders
gut
als jene im Raum der Liebe unter Freund*innen in
Bewegung oder im Glauben ... und ich bin neulich
auf eine Dokumentation über die
Adlerjäger in der Mongolei
gekommen.
Dies
ermöglicht mir Frieden.
So
muss der esoterische (zur
Esotherik siehe in der Leseprobe
zu einem Buchtipp)
Schüler trachten, in einer jeglichen
Erscheinung und in einem jeglichen Wesen das
Positive zu suchen. Er wird alsbald bemerken, dass
unter der Hülle eines Hässlichen ein
verborgenes Schönes, dass selbst unter der
Hülle eines Verbrechers ein verborgenes Gutes,
dass unter der Hülle eines Wahnsinnigen die
göttliche Seele irgendwie verborgen ist.
Diese
Übung hängt in etwas zusammen mit dem,
was man die Enthaltung von Kritik nennt.
Man
darf diese Sache nicht so auffassen, als ob man
schwarz weiß und weiß schwarz nennen
sollte. Es gibt aber einen Unterschied zwischen
einer Beurteilung, die von der eigenen
Persönlichkeit bloß ausgeht und
Sympathie und Antipathie nach dieser eigenen
Persönlichkeit beurteilt. Und es gibt einen
Standpunkt, der sich liebevoll in die fremde
Erscheinung oder das fremde Wesen versetzt und sich
überall fragt: Wie kommt dieses Andere dazu,
so zu sein oder so zu tun? Ein solcher Standpunkt
kommt ganz von selbst dazu, sich mehr zu bestreben,
dem Unvollkommenen zu helfen, als es bloß zu
tadeln und zu kritisieren.
Dies
öffnet mir den Weg zum Du, und drückte
ich dies durch eine Geste aus, so wählte ich
jene der Waage
im Kreis der Freund*innen in Bewegung. Da zeigen
meine Arme, die Hände übereinander, auf
Höhe des Herzens, der Mitte,
geradewegs nach vorne, gestreckt wie eine Richtung.
Im Bilde vielleicht kommend wie ein grader
Michl, aber mir vor allem die graudunklen
Wolken des Trübsinns vertreibend, Raum
für einen Lichtstrahl bereitend. Vielleicht
mal nur einen Strahl meines Blickes zum Du,
unverschleiert - im Sinne von: frei von
meinen
Schleiern und dem Du davor Gestellten.
Ich
gelange in eine andere Gesinnung:
Einerseits
sind mir selbst angesichts der Politik, der Medien
und diesen emotionalen Diskussionen, in welche ich
unfreiwillig hineingerate, die Anderen
oder jene, worüber gesprochen wird, nicht
einfach die Bösen. Dazu vermag ich
noch z.B. auf Wickie
und die starken Männer, auf Peace
Now zu hoffen, oder daraus auf
Ideen
zu kommen. Das ist mir nicht leicht
Andererseits werde ich mit Jenen kaum etwas direkt
zu tun bekommen. Da genügen mir die
Herausforderungen aus meinem unmittelbaren Umkreis
Jedenfalls
vermag aus meinem neuen Blick hin zum Du etwas zu
mir (zurück) zu kommen, dass mich berührt
und verwandelt
M'ch au Li
oder in
Respekt staunend ehrfürchtig: M'ch a e Li
kombiniert im Wortspiel: M'Chamenauli -
-.-.
Wer
sich eine gewisse Zeit lang bewusst auf das
Positive in allen seinen Erfahrungen hinrichtet,
die wird nach und nach bemerken, dass sich ein
Gefühl in ihr Inneres schleicht, wie wenn ihre
Haut von allen Seiten durchlässig würde
und ihre Seele sich weit öffnete
gegenüber allerlei geheimen und subtilen
Vorgängen in ihrer Umgebung, die vorher ihrer
Aufmerksamkeit völlig entgangen waren
Jene
mir vormals die Böse oder
Andersartige könnte mir dann
leidtun (kann ich sie leiden
?), und ich
könnte zur einer Bitte oder gar zum Streben
gelangen, auf dass sie erlöst werde
Im
Bilde etwa die - am See im Walde als Irrlicht
wandelnde - (mir) unerlöste Rusalka (aus dem
Drama in der gleichnamigen Oper),
oder auch Troubadix aus dem Gallischen Dorf, dessen
Stimme den Dörflern hässlich ist, und er
daher immer wieder geschlagen wird, wenn er seine
Kunst ausüben möchte ...
Hier
beginnen bislang ungeahnte Geschichten (im
trigrammischen See Charakter).
Für
die Starken Männer beten ?
Würde mir dann nicht mehr so abwegig
werden.
*
Beim
letzten Abschnitt, welcher schon in Jenes, was sich
durch die Übung einzustellen vermag,
übergeht, bin ich dann wieder ein wenig in
eigene Worte übergegangen. Auch habe ich das
Weitere nicht angeführt, um niemanden etwas
vorwegzunehmen. Denn fast ist mir aus derartigen
Übungen lieber, zuerst selbst in jene Gefilde
zu gelangen, daraus etwas kommen zu lassen und erst
danach
weiterzulesen, was sich einzustellen vermag
oder ich muss das bereits Gelesene, aber noch nicht
selbst Erfahrene, nur in das Reich der Ahnungen
kommen lassen, aber vorerst dort
belassen.
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