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G E R D ' s

E L E V E N T Y

W I E . G E H T ' S ?

Zum Geleit

für Harald

 

Vor zwei Jahren habe ich mich im Namen der Zeitungsausgabe auf meine Antwort auf die Frage „Wie geht es Dir ?“ bezogen.

Dies mache ich jetzt wieder, allerdings nicht durch den Namen, sondern durch eine Bewegung s … Form - so als Fortsetzung von jener Antwort, nämlich im Wie:

 

Während der Erntwicklung des Bildes habe ich die Entscheidung getroffen, nur die handgezeichnete Form alleine in das Bild zu geben.

Mir spricht diese schon für sich, doch erzähle ich hier auch vom Kontext der Form, welcher im Bild zwar nicht aufscheint, aber woraus die Form für mich an Bedeutung gewinnt.

 

Zuerst habe ich einen Kreis gezeichnet, welcher mir die Oberfläche der Erde ist. Innen liegt unsere Erde und in der Mitte, im Erd-Mittelpunkt das Kreuz.
Die Form habe ich dann mit einem Bogen rechts nach innen begonnen … Also in die Erde hinein, gleich dem letzten Schritt aus „Sinnieren, Zielen, Auftreten“.

Wenn ich aber sage in die Erde hinein, so bewege ich doch diese Form nicht - wie gezeichnet - auf einer Ebene, worauf ich mir einen Punkt mit einem Kreis herum vorstelle,
sondern in der
Vertikalen zwischen Oben und Unten oder auch zwischen Hinten und Vorne. Die Form ist also aufgestellt, liegt nicht eben am Boden, sondern verbindet Himmel mit Erde.

 

Denn sie reicht zudem über meine (physische) Gestalt hinaus:

Nun also von den Füßen weiter in die Erde hinein ... bis zum Kreuz im Mittelpunkt … und da c'omt mir etwas entgegen …

Wie eine Antwort aus dem Auftreten steigt etwas auf, das mich aufrichtet und mir das Sprechen ermöglicht, "etwas" zum Gestalten reicht …
Daher in der Form der Bogen wieder nach oben zur Oberfläche, und jetzt zur ersten Kreuzung der begonnenen Form … Ein Du aus der mir gewahr gewordenen Begegnung mit dem Kreuz …

Vom Boden aus zu meiner Gestalt zurückkehrend von meinen Füßen, von unten, wieder aufsteigend weiter zum Voran-Schreiten in die Sphäre zwischen Erde und Himmel hinein ... meine Bewegung in diesem Dazwischen, mein Sprechen, Gestalten und/oder auch mein Tun und Umsetzen.

Es geht dann weiter in den Himmel … etwa schlafen gehend, mich ausruhend - oder auch im Denken ... sinnierend …

 

... zielend ... auftretend:

Doch aus der Begegnung mit dem Kreuz auf Erden verbleibe ich nicht immer da oben im Himmel (bzw. im Denken), sondern komme wieder.

Das ist meine Entscheidung: Ich erinnere mich an die Antwort im Nadir als Anlaut und Unterstützung, das mir zur Zuversicht wird; und im Zenith entscheide ich mich frei wieder zu kommen als beherzte Antwort. Aus dieser erwächst in der erwachsenden Form das zweite Kreuz, worin die Richtungsänderungen wohnen.

Ich komme dann an anderer Stelle wieder zur Erde zurück, weil ich mich im Gehen voranbewege.
Dies ist mir dann der gerade Weg in der Zeit hinten die Vergangenheit und vorne die Zukunft, ganz "zweidimensional", wie die Form ja auch.

 

Die zwei Schleifen verlaufen mir also zum einen über meine physischen Füße wirkend in die Erde zum Kreuz, und zum anderen über meinen physischen Kopf in den Himmel wirkend zur Entscheidung.
Mir sind diese beiden wichtig, weil mir diese für einen Ausgleich, für mein Gleichgewicht zwischen Oben und Unten, sorgen, wie beides auch verbinden.

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