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Zuerst
greife ich (Gerd) - auf Basis einer BBC
Dokumentation über die Planeten unseres
Sonnensystems - eine naturwissenschaftliche
Beschreibung des Saturn auf.
Ich
habe mir diese angesehen und Folgendes
mitgeschrieben:
Der
Saturn verfügt über 62 Monde.
Die
Raumfahrt Missionen Voyager 1,
Voyager 2, sowie
Cassini, belegen die Beschreibungen
aus der Dokumentation.
Denken
Sie sich einen Ort ohne Oberfläche, auf dem
man stehen kann - nur endlose
Atmosphäre.
Der
Saturn bildet sich fern der Sonne in einer
Umgebung übervoll mit Eis, er schluckt
große Massen gefrorene Materie, welche den
inneren Welten nicht zugänglich sind, und
ist zu einem Großen Ball aus Gestein und
Eis geworden.
Seine
obere Atmosphäre besteht fast
ausschließlich aus Helium und Wasserstoff.
Beide Gase waren überreich im frühen
Sonnensystem vorhanden, und Saturn konnte diese
auf Grund seiner schon damaligen Masse (Kern
hatte 20-fache Erdmasse) und Schwerkraft
aufsaugen.
Gase
werden komprimiert und kondensiert
Einige
Wolken des Saturn bestehen aus
Eiswasser.
Cassinis
Daten legen nahe: Saturn besteht nicht mehr aus
einem Gesteinskern, umgeben von einer
Atmopshäre.
Vielmehr scheint Saturn ein einziges Objekt ohne
klare Grenzen zu sein. Saturn hat im Grunde
nirgendwo eine feste Oberfläche.
Was
als Welt aus Eis und Gestein begonnen hat, ist
heute ein riesiger reiner Gaskörper. Der
Saturn ist der Planet mit der geringsten
mittleren Dichte im Sonnensystem.
Intensives
Wettersystem
wohl nicht von der Sonne
angetrieben. Am Saturn ist das Sonnenlicht
hundertmal schwächer als auf der Erde, wo
die Sonne die Erde erwärmt.
Die Annahme hat sich bestätigt, dass die
Wetterphänomene des Saturns von einer
inneren Wärmequelle angetrieben werden (und
nicht vom Sonnenlicht wie auf der
Erde).
Die
Wärmequelle ist durch riesigen Druck
entstanden
8.000 km in der
Atmosphäre 80-mal höherer Druck als
der in unseren tiefsten Ozeanen, genug, um einen
Graphitregen in Diamanten zu verwandeln. Aber
selbst Diamanten sind nicht hart genug, um
Saturns Druckverhältnisse zu
überstehen. Auch sie lösen sich auf.
Weiter unten (30.000 km) verhält sich die
Atmosphäre wie geschmolzenes Metall, das in
der Lage ist Strom zu leiten. Geschmolzenes
Helium fällt als Regen herab, und wenn es
mit der umgebenden Materie verschmilzt, wird
kintetische Energie als große Hitze
freigesetzt
und dies bestimmt das Wetter
Saturns.
Saturns
Monde bestehen aus denselben Material wie die
Saturnringe. Sie sind wahrscheinlich aus einem
oder aus mehreren Monden, die zu nahe um den
Saturn kreisten (und der Roche Grenze nahekamen
oder sie überschritten),
entstanden.
*
Im
nächsten Schritt interessieren mich
Eigenschaften und Phänomene, wodurch ich zu
Bildern gelange, welche ich mit anderen (ebenso aus
Eigenschaften und Phänomenen entwickelten)
Bildern zusammenbringe, bzw. Entsprechungen
entdecke.
Anstoß
auf Bilder des Saturn zurückzugreifen sind
für mich Bescheibungen einer
zeitgemäßen Meditation, wie etwa (eine
von vielen, auszugsweise und fast in
Telegrammstil):
Die
Konzentration an einen Gegenstand beginnt mit
der Vorstellung des Gegenstandes und dazu
begleitenden Gedanken zu dessen Eigenschaften
(z.B. Aussehen, Funktion, Entstehung, etc.) ohne
abzuschweifen, sondern stets beim Gegenstand
verbleiben. Allmählich wird das Bild der
Vorstellung immer ruhiger, die Worte
begleitender Gedanken immer weniger, das mit dem
Mehr an konzentrierter Erfahrung einhergeht.
Schließlich bedarf es mir weder einer
Vorstellung, noch Worte begleitender Gedanken.
Ich bin bei der Idee des Gegenstandes
angekommen, das den Raum meiner Aufmerksamkeit
füllt
Wenn
ich von einem Text als Meditationssatz ausgehe,
dann fange ich an darüber gründlich
nachzudenken, z.B. über mein
Verständnis und die Bedeutung des Satzes.
Auch hier gilt nicht abzuschweifen, sondern beim
Thema zu bleiben. Mit der Zeit wird die
Denk-Intensität immer größer und
bedarf ebenfalls immer weniger Worte
bishin, dass ein einziges Wort die Bedeutung des
Satz wiedergibt
und auch dieses wie
durchsichtig wird
und ich da nicht mehr
gewohnt denke, sondern im Sinn des
Satzes erlebe und lebe
*
Mit
einem Male hat sich mir, wie ein Ruck, eine
Entsprechung zu einer Eigenschaft des Saturn
eingefunden:
Was
als Welt aus Eis und Gestein begonnen hat, ist
heute ein riesiger reiner Gaskörper.
Der Saturn ist der Planet mit der geringsten
mittleren Dichte im Sonnensystem.
Eis
und Gestein stehen mir für den Anfang,
also den Gegenstand oder den Satz, sozusagen der
Stoff, dem ich mich widme.
--> Entsprechung zum Erdzeichen des Steinbock im
Jahreskreis, worin mir sich im Steinbock der
Prozess
vom Anfang bis kurz vor dem Ankommen
entspricht.
Der
riesige reine Gaskörper, worin
letzlich Eis und Gestein aufgegangen
sind, steht mir für mein Ankommen zur Idee
oder zum Sinn, worin ich mich jenseits
derÄußerlichkeiten als
Ausdrucks des Wesentlichen befinde. In manchen
Geschichten wird die Luft gerne mit dem
Seelisch-Geistigen beibildert. --> Entsprechung
zum, dem Steinbock nachfolgenden, Luftzeichen des
Wassermann im Jahreskreis.
In
der Astrologie begleitet Saturn den Steinbock und
den Wassermann, bzw. ist in beiden Jahresstimmungen
zuhause, oder andersrum: im Saturn
finden sich beide Charaktere.
Dann
weiter zum einen
Saturn
als ein einzige Objekt ohne klare Grenzen
Saturn hat im Grunde nirgendwo eine feste
Oberfläche.
In
der Weise angekommen, dass ich die
äußere Form mit seinen Grenzen nicht
mehr benötige, worin
auch
das letzte Wort durchsichtig geworden ist
es weder einer Vorstellung, noch Worte
begleitender Gedanken bedarf ...
als
Sinnbild jenseits des Irdischen ?
Saturn als
Bild der Schwelle zwischen Erde und
Himmel ?
Zum
anderen transzendiert das Bild in ein
gewissermaßen (äußerlich)
unsichtbares Wesentliches ... jenseits der
Schwelle, worin sich die meditierende Person findet
... und umgekehrt:
Im
Ankommen bei der Idee habe ich schon längst
meine Rolle als Beobachter (oder gar
Kommentierender) verlassen
Es ist in mir und
ich in ihm
Dies ist mir wie in der
Eurythmie, worin ich ein Musikstück oder einen
Text erlebe
und dann lebt es in mir und ich
in ihm
bewegen, was mich bewegt
es
auf diese Weise sichtbar machen
(hierfür durchlässig geworden)
Eine
Kollegin aus dem Kreis der Seelenturnenden hat dies
einmal als Ich
tanze und ich tanze nie
alleine
am Beispiel einer weiten Musiklandschaft formuliert
Sie tanzt in ihr und sie tanzt in Ihr
selbstlos in ein Wir
Nachdem
ich ihre Beschreibung erneut gelesen habe, habe ich
empfunden, es spielt so vieles aus dem gewohnten
Alltag keine Rolle mehr
und dann
alles, was uns groß und wichtig
erscheint, wird plötzlich nichtig und
klein
gleich, wie sich beim Saturn
nach und nach der Gesteinskern in seine
Atmosphäre aufgelöst hat.
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Statt
dem gewohnten Kern findet sich am Saturn
eine Wärmequelle.
Die
Wärmequelle ist durch riesigen
Druck entstanden
8.000 km in der
Atmosphäre 80-mal höherer
Druck als der in unseren tiefsten
Ozeanen, genug, um einen Graphitregen
in Diamanten zu verwandeln. Aber selbst
Diamanten sind nicht hart genug, um
Saturns Druckverhältnisse zu
überstehen. Auch sie lösen
sich auf.
Ich
denke, im Bilde steht der Druck auf dem
Wege zum Werden der erwähnten
Wärmequelle für die Schwelle,
über welche das Bild hinaus
transzendiert, sowie für
den Bedarf einer Aktivität mit diesem
umzugehen, worüber später
noch erzählt wird.
und
Am
Saturn ist das Sonnenlicht hundertmal
schwächer als auf der Erde, wo die
Sonne die Erde erwärmt. Die
Annahme hat sich bestätigt, dass
die Wetterphänomene des Saturns
von einer inneren Wärmequelle
angetrieben werden (und nicht vom
Sonnenlicht wie auf der Erde).
Das
Wettersystem steht mir für seelische
Aktivitäten, etwa im Denken - und die
Wärmequelle gestaltet das Seelische
von innen her, verwandelt und veredelt die
Triebseele
gleich wie bei Maria die
Philia ?
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