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(Fortsetzung
aus Am Geysir)
und so erwächst frei schwebend über dem
allmählich wieder niedergehenden Geysir eine
kleine Wolke, deren Neue Geschichte nun beginnt,
worin die Tröpfchen - nun aus dem Geysir
erwachsen - der Kälte, den Winden, der Sonne
und vielerlei Elementen begegnen werden
Nachdem
das Wasser aus der Fontäne des Geysirs wieder
in den See zurückgekehrt ist und sich
darüber nur noch ein paar Spritzer befinden,
ist zur, im Vergleich zum See, kälteren Luft,
auch noch ein frostiger Wind aufgekommen und weht
jetzt über den See. Er ergreift die sich noch
in der Luft befindlichen Spritzer und die frei
schwebende Wolke der Übenden.
Dem
frostigen Winde ausgesetzt, erleiden alle
Tröpfchen über dem See große
Schmerzen, denn der Wind leitet ihre
Kristallisierung (zu Schneeflocken) ein. Das Wasser
- egal, ob alle(s) im Alten See, oder nun jedes
Tröpfchen - ist jedoch beweglich.
Das Wasser vermag eine Form einzunehmen, aber diese
ist variabel
und gerade bei den
Tröpfchen haben sich diese Eigenschaften
gesteigert, welche bei allen im stehenden
Gewässer des Alten See nur geschlummert
haben.
Das
Gefrieren im eisigen Winde aber schränkt
ebendiese Beweglichkeit in Form und im Strome ein,
droht diese zu stoppen (jene Schmerzen könnte
man sich noch schlimmer als bei Verkrampfungen
vorstellen) und scheint den Tröpfchen ihre
eben gewonnene Freiheit aus ihrer Emanzipation von
der vorgegebenen Schwerkraft wieder zu nehmen zu
wollen.
Die
Tradierenden
sind mit den frei Fallenden in den See
zurückgekehrt und bemerken den Wind kaum oder
gar nicht mehr.
Die
Muster-Schüler
befinden sich noch in der Spritzern über dem
See, denn, um Muster und Schemen zu entwickeln sind
sie innerlich soweit aktiv gewesen, dass sie zum
einen weiter oben im Geysir gewesen und dann zum
anderen etwas langsamer gefallen sind. So ergreift
sie nun noch der frostige Wind, und auch diese
Tröpfchen erleiden die Schmerzen des
Gefrierens. Dies ist ihnen völlig neu als
Tröpfchen (zumal der Alte See durch die
Wärme der Mater Terra nicht zufriert).
Einige
halten nach wie vor an ihre Muster des inzwischen
verlorenen Ursprünglichen fest, kristallieren
und werden vom Winde verweht
Doch manche von
ihnen gelangen durch den Wind wieder in den See
zurück, in welchem sie wieder auftauen
Andere
kommt in ihrem Schmerze ein Einfall,
worin sie sich als Tröpfchen gewahr werden und
nun erfahren, dass ihr Gefrieren vom Festhalten und
Fixieren herrührt. Sogleich lassen sie diese
Versuchung der Kälte los, und werden vom Winde
nahe der Oberfläche des See getragen, wodurch
sich das Gefrieren verzögert. Im Ergreifen der
Beweglichkeit des Wasser, das ihnen in ihrer Not
nun nahezu gegeben ist, gelangen sie nun in einen
Vorgang ihres weiteren Werdens zwischen der nahen
Oberfläche des See und dem eisigen Winde
Bei
den Übenden
veranlasst bei manchen ihr Schmerz wieder den Alten
See aufsuchen zu wollen, denn diesen hätten
sie dort nicht erleiden müssen. So greifen sie
ihre Beweglichkeit in jener Weise auf, dass sie
einander schwer werden und nun fallen. In der
Nähe der Oberfläche des See gekommen,
verzögert sich ihr Gefrieren, das sie in ihrem
Freien Fall bestärkt. Doch da begegnen sie
einigen ehemaligen Muster-Schülern, welche aus
ihrem
Gefrieren herausgekommen sind und sich in das
Bewegliche, als Gegensatz zum Erstarren im Fixieren
und Musterhaften, allmählich
einfinden.
Angeregt
durch der Werdenden Erfahrungen stoppen die
Übenden ihren Freien Fall und erzählen
von ihren Schmerzen. Im Sich einander Begegnen
entdecken die Übenden die Wärmequelle aus
ihren erfahrenem Ich bin ein
Wasser-Tröpfchen und geben diese den
Werdenden zwischen See und Winde weiter. Ihr
Üben im Aufgreifen der inneren
Wärmequelle gestattet ihnen die schwebende
Wolke ihrer Schwestern wieder aufzusuchen
und sie nehmen dabei die vormaligen
Muster-Schüler mit.
Jene
Übenden, welche in ihren Schmerzen in der
Wolke geblieben sind, sind von selbst auf die
Wärmequelle in der Jeden Ich bin
gekommen. Zum einen stoppt ihre innere Wärme
das Gefrieren und taut sie mitunter wieder auf,
aber zum anderen entdecken die Übenden (auch
angesichts der äußeren Kälte der
Lüfte) die Anziehung zur gemeinsamen
Wärme im Uns Einander
Die
Rückkehr jener Übenden, welche zuvor die
Wolke verlassen, sich in den Freien Fall begeben
haben und jetzt andere Tröpfchen mitgebracht
haben, regt die Übenden in der Wolke an, im
Uns Einander andere Schwestern in der
eigenen Bewegung mitzunehmen, mitunter sich von
ihnen mitnehmen zu lassen, und auf diese Weise
gemeinsam
zu üben.
Im
Uns Einander Wärmen bewahren Jene in der
schwebenden und nun vom Winde getragene Wolke ihr
Tröpfchen-Sein und genießen das vom
Winde Mitgenommen Werden, das sie aufmerksam
beobachten.
Doch
im Zuge der Übungen im Uns Einander
künden die Werdenden, welche zu Werdenden im
Üben geworden sind, den nun Übenden ihres
Werdens vom Ziehen im Schmerze: Im Gefrieren hat
sie sich in bestimmte Richtungen zerrend ausgedehnt
empfunden, wodurch sie zwar leichter wird, aber
ihren inneren Zusammenhalt als Tröpfchen
verliert und zu anderer Form gezwungen wird
Im
Erwärmen wird sie zwar schwerer, aber gewinnt
ihre Emanzipation gegenüber dem
von-außen-Formenden und wird in
jener gegenüber der von außen
vorgegebenen Schwerkraft
bestärkt.
Mit
jeder Emanzipation geht das Einverständnis mit
jenem vormals Vorgegebenen einher, sodass die
Übenden beginnen hiermit zu gestalten. Zum
Beispiel bewahren sie nun die Form ihrer
gemeinsamen Wolke im Winde, wärmen sich
einander und bleiben beisammen. Sie lassen sich nun
nicht mehr vom Winde verwehen
passen sich
aber im Spiele mit diesem an, worüber im
nächsten Teil der Geschichte erzählt
wird.
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