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G E R D s

E L E V E N T Y

S A N D A M B E R G

Gartenabenteuer im Regenbogenland

Dieses Abenteuer ist mir (Gerd) von Michael aus Villach, einem treuen Leser unserer Zeitung, zugetragen worden.

Es handelt sich dabei um einen Gemeinschaftsgarten als Ort der Begegnung mit „Nähr- und Mehrwert“. Das Motto dieser Garten-Gemeinschaft lautet „Vielfalt statt Einfalt“ und findet seinen Niederschlag sowohl in dem kunterbunten Treiben, das der interkulturelle Garten, die Kooperation mit einem Bauernhof und die Ferien im Regenbogenland mit sich bringen, sowie auch in der Diversität der Pflanzen und Tiere, die hier anzutreffen sind.

Gern schaut diese als Vereinigung organisierte Gemeinschaft über ihren eigenen Gartenzaun hinaus, sehen sich als Teil der österreich- oder gar weltweiten Gemeinschafts-Garten-Bewegung und versuchen sich auch als Bildungseinrichtung, in dem sie Impulse zu einem verstärkten Umweltbewusstsein bzw. zur Pflege eines nachhaltigen Lebensstils geben möchten.

Näheres lässt sich am besten auf ihrer Internetseite zum weiteren Erkunden und Kennenlernen nachlesen, wobei „rebola“ für das Regenbogenland in der Region Villach steht.

Gleich wie bei unserem Verein finden sich dessen Eltern in der evangelischen Kirche.

So wie wir im Schoß der Evangelischen Studentengemeinde angefangen und unsere Lesungen u.a. in den evangelischen Pfarrgemeinden in Eben (in Pongau), sowie in Kobersdorf (in der Region Oberpullendurf) dann auch mit „Musik bewegt“, veranstaltet haben, so sieht sich der Garten-Gemeinschafts-Verein als Initiative der evangelischen Pfarrgemeinde St. Ruprecht im Gebiet der Krone des Landes Villach.

Das Regenbogenland ist durch Norman Tendis Initiative geboren worden, um das Land neben der Kirche zu beleben. Dann ist die Idee mit dem „Boden für Nahrung“ geben und dem „Verwurzeln abseits der Heimat“ für Geflüchtete dazu gekommen, und so wurde daraus ein interkultureller Garten, sowie rund darum immer mehr Gemeinwohlinitiativen, wie z.B. die Creators, welche im Garten Ferienwochen für Kinder anbieten.

Michael ist dort, so wie ich in unserer Vereinigung, Obmann der Regenbogenländer Vereinigung, und Astrid, auch Margit bekannt, ist seine Stellvertreterin.

Er hat dieses Amt vor ein paar Jahren von Jochi Rathkes Frau Gundl übernommen, und auf einem der Fotos auf der Seite der Begegnungen ist auch Jochi selbst zu sehen.

 

Bemerkenswert finde ich die wunderbare Ergänzung ihrer Wirkensweise zu jener unserer Vereingung.

Während sich unsere Vereingung, u.a. mit dieser Zeitung im Awareness im Gewinnen der Menschen, das Feld zwischenmenschlicher Beziehungen künstlerisch, bzw. als mit Mitteln der Kunst vermittel- und in der Umsetzung gestaltbar, betrachtet; ist der Gemeinschaftsgarten bereits eine konkrete Umsetzung in der Welt an einem bestimmten Ort, und möchte auch ins Thematische im Rahmen der Erwachsenbildung hineinreichen.

Eine evangelische Pfarrgemeinde mit einer angeschlossen Garten-Gemeinschaft zur Umsetzung ihres christlichen Glaubens … eine interessante Idee für meine Freund*innen im Glauben, meine ich.
Denn es findet sich der Regenbogen z.B. auch in unserer (Margit und Gerd) evangelischen „Heimatgemeinde“ in
Floridsdorf, im Sinne eines „akzeptierend & offen für alle Lebensformen“.

Eine Gartentanzgemeinschaft im Rahmen, oder mit, einer (frei-) christlichen Gemeinde … eine interessante Anregung für meine Freund*innen in Bewegung, finde ich.
Erstaunlicherweise ist mir, wie eine Antwort hierzu, aus diesem Kreis der Bewegten neulich von einer ähnlichen
Gemeinschaft erzählt worden. Mal sehen, was sich da an weiteren Abenteuern noch ergeben wird.

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