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G E R D ' s

E L E V E N T Y

. D . E . B .

Dreiecksbeziehungen

für das Studienbuch

 

Sagen wir mal, ich stehe [inzwischen] mit beiden Füßen auf der Welt, mit gehörigem Grip, um bei allem Weiterem - worin ich mit glatten Böden rechnen muss - nicht auszurutschen.

So stehe ich nun da. Doch wer im Stande verbleibt und sich nicht bewegt, der geht es nicht gut, denn sie käme nicht zu sich selbst … Mich nur einmal zu (er-)finden und es dabei zu belassen, wäre „im Stier verblieben“ ... Dann aber … wieder in Bewegung zu kommen und darin eine zunächst zweite Form, eine Zwillings-Entsprechung meiner Selbst, zu entwickeln, führt mich zum gelben Götterboten, der mir im Bewegen eine Brücke zum Wesentlichen wird.

So komme ich in Bewegung, noch umgeben von automatisch laufenden Maschinen, welche Produkte und Dienste ohne menschliches Zutun fertigen. In der Entwicklung ihrer Software habe ich mitgewirkt.
So bin ich also zuvor schon einen Weg (anständig und schön
ausstrahlend nach rechts schräg vorne) gegangen. Bliebe ich dabei …

… Aber ich suche mich im Geiste … erfinde mich neu und bilde eine Zweite Form, meine Zwillings-Entsprechung, aus …

Da treffe ich auf eine Gerade. Es ist eine lichte Gerade, welche mir von rechts nach links verläuft. Von diesem Lichte lasse ich mich mitnehmen bis ich mir meines Ausgangspunktes gewahr werde.
So sei es ... genug, und ich komme wieder an … Weiter dann lasse ich mich von meinem Ausgangspunkte anziehen …

 

Soweit meine geraden Wege - schön straight. Dies ist mir aber nur ein Aspekt. Die Geraden sind mir da wie ein Gerüst, eine Orientierung, leuchtende Markierungen.
Wäre dies mein einziger Aspekt gewesen, ich wäre nicht weit gekommen - wir in den Teams wären (mit mir) nicht weit gekommen …

Der Winter … schön und gut … Da werden die tragenden Strukturen der Laubbäume sichtbar. Aber dann, in deren Leben und Gemeinschaften der zwei darauffolgenden Jahreszeiten, muss es noch das Andere geben. Etwas, das mir Umsichtigkeit erlaubt, denn auf der Geraden alleine bliebe ich meist alleine. Nun kommt das Runde und Räumliche hinzu - und das Dritte aus der Begegnung zwischen der Geraden und diesem Runden ist mir der Weg - jene Sonate, in welcher ich tanze.

 

 

 

… So habe ich mich also zuvor schon be-weg-t … entlang meiner Lauf-Bahn, laut Titelbild nicht bloß eindimensional, sondern auf der Fläche - im Raume - getanzt.
In jenen Tänzen, die ich meine, ist selbst das Gehen (in der Drei) schon anders als wie auf der „Alltagsgeraden“.

Da ist mir [stets im Nachhinein betrachtet] ein Wind, der Ch'L, über den ich schon erzählt habe, gekommen.
Der
Chål well, das Gute Rufen … eine Einladung, die eine kleine Krümmungsänderung auf halben Wege bewirkt [hat] … Von diesen Tänzen in den Lüften lasse ich mich mitnehmen.

H das Leben ist schön …

… Im Sch'wellen … wellend … so mittendrin … bis zu einer neuen Markierung, einer mir von rechts kommenden nach links verlaufenden Geraden.

So weiter bis sich in meinem Weg das Du aus der Schleife um die Ecke, wo der erste Strahl auf die Gerade trifft, ergibt.

Der Strahl: meine bisherige Lauf-Bahn. Die Gerade: die Eurythmie. Das Du am Wege: der Gedanke des Grundeinkommens. Immer schön zusammen, was zusammenhängt: Kunst und Politik.
Denn
hätte ich ein bedingungsloses Grundeinkommen, müsste ich nicht soviel arbeiten. Ich könnte anders studieren. Stressfrei - bzw. im Sinne des sich allmählichen Einlebens - geht eben nicht alles, und ich muss Schwerpunkte setzen, Entscheidungen treffen.

Und so geht es um die Bezüge zum ersten Weg ... es gibt keine getrennte Welten !

 

In der Eurythmie, oder auch im Nachsinnen über das bedingungslose Grundeinkommen, wehe ich dahin …
Es stellen sich neue Fragen, die nächste Krummungsänderung kommt: Wie geht es mir, wie gehe ich im Tanze ? Ich ...

… fasse mir ein Herz und bewege mich weiter.

Bewegt am Wege … Das Erhebende des Grundeinkommens … Dies dann als Standbein gestattet mir ein Tragen, frei zu entscheiden wohin. Ich …

 

… sinniere: Das Grundeinkommen als Ausgleich zur Automatik und Digitalisierung. Also die nächste Ecke mit Bezug zum ersten Weg und (damit) zum Ausgangspunkt, wo dieser begonnen hat …

… ziele: Im Raum zurück zu meinem Ausgangspunkt.

… trete auf: stelle dabei mein anderes Bein, meinen ersten Schritt vollendend.

 

Wieder einen Augenblick mit beiden Füßen am Boden … doch darin ein herzliches Weiterbewegen in den nächsten Schritt.

Da hat sich ja schon wieder etwas verändert. Wieder eine Krümmungsänderung auf halben Wege ? …

Im Tanze gehen in der Vier … Kein Aktionismus vom Kopf zum Fuße schießend mehr … Zum Beispiel das Grundeinkommen als eine Herzensangelegenheit … der Mitte ?

 

.D.E.B. ist die Abkürzung für „Dreiecksbeziehungen“. Die Punkte sind die gezählten Ecken:

(1) anfänglicher Ausgangspunkt,
(2) Ecke der gemeinsamen Welten - in der Kreuzung meines bisherigen Weges mit der Eurythmie,
(3) Ecke des Angleichens und Ausgleiches (die nächsten Schritte erfolgen nicht nur mehr vereinzelt, sondern gemeinsam),
(4) erneuter Ausgangspunkt.

Diese können auch als Leitsterne verstanden werden, zum Beispiel wie jene vier der kleinen Geschichte, woraus ich in Musik bewegt in unserer Lesung erzähle.

 

Zusammenfassung des Verlaufes, Meilensteine:

Der anfängliche Ausgangspunkt, wende mich auf halben Wege der Eurythmie zu, umrunde die Ecke der gemeinsamen Welten, komme in Begegnungen zum Gedanken des Grundeinkommens, wende mich neuen Fragen zu (wie geht es mir in den Tänzen, die ich meine ?), umrunde weit die Ecke des Angleichens im Sozialen (-> Grundeinkommen als Ausgleich), wende mich herzbetonter meinen Anliegen zu ...

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